Goofy kann man sich nur schwerlich auf einem Snowboard vorstellen. Jedenfalls dann, wenn es sich dabei um den weltberühmten Helden aus den Mickey Mouse Comics handelt. Den Begriff „goofy“ aber gibt es sehr wohl beim Snowboarden und anderen Board-Sportarten. Er bezeichnet eine der beiden Standpositionen. Die andere wird „regular“ genannt. Befindet sich der rechte Fuß in Fahrtrichtung, so nennt der Snowboarder das „goofy“. Zeigt der linke Fuß nach vorne, so wird das als „regular“ bezeichnet.
Wieso, weshalb, warum? Keiner weiß es
Ob sich ein Snowboarder nun dafür entscheidet, „goofy“ oder „regular“ zu fahren, hängt von subjektiven Präferenzen ab. Warum sich ein Snowboarder aber ausgerechnet für die Art entscheidet, für die er sich eben entschieden hat, ist nicht so einfach zu bestimmen. Denn weder die Händigkeit des Snowboarders noch sein starkes Bein sind dafür ausschlaggebend. Auch motorische Tests, die Licht ins Dunkle bringen sollten, ergaben kein genaues Bild, warum eine bestimmte Standposition bevorzugt wird. Man geht deshalb davon aus, dass sich die Position, die beim Erlernen des Snowboardens eingenommen wird, auch diejenige ist, die später noch bevorzugt wird. Natürlich spielt es auch eine Rolle, in welcher Position sich der Snowboarder wohler fühlt.
Es gibt keine normale Position
Unter Snowboardern gibt es die Annahme, dass die Position „regular“ normal wäre und die Position „goofy“ eher die exotische Ausnahme darstellt. Diese Vorstellung hält sich bis zum heutigen Tage hartnäckig. Sie entbehrt aber jeder schlüssigen Grundlage. Jeder Snowboarder, der sich einmal die Mühe macht, andere Snowboarder auf der Piste zu beobachten, wird relativ schnell feststellen, dass sich die beiden Positionen mehr oder weniger zu gleichen Teilen auf die Wintersportler verteilen.