Das Wakeboard verhält sich zum Wasserski wie normale Ski zum Snowboard. Das Wakeboard ist also mehr oder weniger ein Snowboard für den Einsatz im Wasser. Der Wakeboarder wird dabei von einem Boot, in anderen Fällen auch von speziellen Seilbahnen, gezogen. Der Sportler stellt sich dabei seitlich zur Fahrtrichtung auf das Board.

Eigenschaften und Aussehen

Die Länge von Wakeboards variiert zwischen 111 und 147 Zentimetern. Breit sind sie zwischen 38 und 50 Zentimetern. Wakeboards können sich vom Aussehen her teilweise deutlich unterscheiden. Die Form des Boards ist zwar auch eine Frage des Geschmacks, hat aber auch Einfluss auf die Eigenschaften des Wakeboards. Auch die Biegungen, die sogenannten Rocker, und die Channels genannten Führungskanäle unter dem Boot haben entscheidenden Einfluss auf das Handling des Boards. Wie Surfboards verfügen auch Wakeboards über Finnen. Sie dienen dazu, die Richtungsstabilität zu wahren und werden auf der Unterseite des Boards angebracht. Die richtige Größe der Finne hängt in erster Linie vom Körpergewicht des Wakeboarders sowie der Brettgröße ab. Aber auch die gewünschten Boardeigenschaften spielen eine Rolle. Je kleiner die Finne, desto wendiger und drehfreudiger wird das Board.

Woher kommt der Name?

Der Name Wakeboard rührt vom Kielwasser des Bootes her, das den Wakeboarder zieht. Die von ihm erzeugte künstliche Welle wird im Englischen Wake genannt. Die Sportler nutzen diese Welle als Sprungschanze und zeigen teilweise spektakuläre Tricks. Begeisterte Zuschauer säumen bei Contests das Ufer und klatschen erfreut Beifall, natürlich je mehr, umso ausgefallener die Kunststücke sind, die von den Sportlern auf ihren Wakeboards gezeigt werden.

Seit wann gibt es das Wakeboard?

Das Wakeboard gibt es seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Damals entstand es als eine Mischung aus Wellenreiten und Wasserski. Erfunden haben es Surfer, die ihre aufkommende Langeweile während einer Flaute dadurch bekämpften, indem sie sich auf ihren Surfboards von Motorbooten ziehen ließen.