Im Jahr 2003 nahm in Korea ein ganz neuer Funsport seinen Anfang: Streetsurfing mit dem Waveboard. Damals als Caster Board im Entwurf wurde das Waveboard ein Jahr später in den USA auf den Markt gebracht. Erstmalig in Deutschland konnte das Waveboard dann bei einer Münchner Sportmesse bewundert werden. Heute kennt fast jeder das Waveboard und vor allem bei der jüngeren Zielgruppe steht dieses Sportgerät in der Gunst ganz weit oben und hat das Potenzial, das Skateboard vom Sockel zu stoßen.

Der Aufbau bestimmt die Funktion

Obwohl das Waveboard in Anlehnung an das Skateboard entwickelt wurde, ist es bereits auf den ersten Blick von diesem zu unterscheiden. Denn während beim Skateboard eine durchgehende Trittfläche vorherrscht, wird das Waveboard durch zwei Fußbretter definiert. Diese sind an der Unterseite durch eine Stange, das so genannte Torosionsgestänge miteinander verbunden. Außerdem ist jedes Standbrett mit einer Rolle versehen.

Fortbewegung mit dem Waveboard: das Streetsurfing

Während das Skateboard seinen Antrieb durch Fußtritte über den Asphalt erfährt, bedient sich das Waveboard einer ganz anderen Fortbewegungsart. Denn das Waveboard ist durch seinen Aufbau sehr flexibel und lässt ein gegeneinander gerichtetes Abdrehen der beiden Trittflächen zu. Dies kann durch Fuß- und Hüftschwung ausgelöst werden und setzt die Rollen in Bewegung. Der Sportler gleitet sozusagen über den Untergrund – daher der Name Streetsurfing. Aber das Waveboard kann noch mehr. Es ist nicht nur allgemein flexibel, sondern auch herausragend wendig. Deshalb sind nicht nur große Bögen fahrbar, sondern auch flippige Kanten und scharfe Ecken. Dies kommt dem Spaßfaktor enorm entgegen.

Sprünge und Rampen: der Sport entwickelt sich weiter

War das Waveboard in seinen Anfangsphasen alleine schon ausreichend, um Spaß pur zu vermitteln, so gibt es heute bereits Waveboard Freaks, die dem Ganzen noch eins drauf setzen. Deshalb kommt das Waveboard heute auch in der Halfpipe zur Anwendung, mal ganz abgesehen von den akrobatischen Einlagen, die auf den Rampen der Waveboardbahnen bewundert werden können.