In den 80er Jahren nahm das Skateboard starken Einfluss auf den Snowboard Sport. Waren beim Skateboard Fahren schon länger so genannte Halfpipes im Einsatz, so hielten diese dann auch Einzug in den Snowboard Bereich. Seither hat sich auf diesem Gebiet vieles getan und die Halfpipe ist inzwischen zu einer olympischen Disziplin geworden.

Was ist eine Halfpipe?

Wie bereits erläutert wurde, ist eine Halfpipe ein sportliches Utensil, welches der Skateboardszene entspringt. Dort handelt es sich bei der Halfpipe um eine halbierte Röhre. Die beiden steilen Seiten geben dem Skateboard in der Abfahrt Schwung, so dass der Sportler auf der anderen Seite über das Ende hinaus schießt. Dort werden akrobatische Elemente präsentiert.

Im Snowboarding wurden diese ersten Halfpipes den besonderen Anforderungen dieses Sports angepasst. Folglich wird die Halfpipe dort aus Schnee konzipiert. Die ersten Vorläufer wurden exakt nach dem Vorbild der Skateboarder gebaut. Sie ließen jedoch nur geringe Akrobatiken zu. Deshalb gibt es beim Aufbau nun kleine Unterschiede. So ist die Halfpipe für Snowboarder steiler als die für die Skateboardnutzung, so dass auch das Snowboard die notwendige Geschwindigkeit erreicht. Gleiches gilt für die Streckenlänge, die deutlich verlängert ist.

Snowboard Halfpipe ist olympisch

In den Anfängen der Halfpipes beim Snowboarding wurde dieses Vorhaben eher belächelt. Schließlich sahen die Übungen auf den identischen Abbildern der Skateboard Halfpipes auch wirklich bemitleidenswert aus. Heute lacht jedoch keiner mehr, sondern schaut bewundernd zu, welche Tricks die Snowboarder auf der Halfpipe zum Besten geben. Die Popularität dieses Sports hat derart zugenommen, dass inzwischen sogar die Olympischen Spiele ihm eine eigene Disziplin gewidmet haben.