Fischerboote, Ruderboote, Schlauchboote, Rafting Boote – die Aufzählung der verschiedenen Ausrichtungen im Bereich der Boote scheint schier endlos zu sein. Dabei wird eine Kategorie jedoch gerne vergessen, da sie nicht primär dem Freizeitvergnügen dient: das Hausboot. Es vereint zwei scheinbar konträre Lebenspunkte, nämlich die Schifffahrt mit dem Wohnen.
Der kleine, aber feine Unterschied zwischen Hausboot und Wohnboot
Wenn von einem Hausboot die Rede ist, so denken viele gleich an das bekannte Boot der Kelly Family, in dem die gesamte Bande ihr Leben verbrachte. Damit liegt man jedoch falsch, denn dabei handelte es sich um ein Wohnboot. Grundsätzlich können Hausboot wie auch Wohnboot in ihrer Ausstattung mit einem Wohnmobil verglichen werden. Je nach Größe ist darin für mehrere Personen Platz, für die es nicht nur Sitz- sondern auch Schlafgelegenheiten gibt. Eine Küche und ein Badezimmer machen dieses Boot perfekt. Selbstverständlich darf auch ein Führerhaus nicht fehlen, damit das Boot gelenkt werden kann, ebenfalls konform zum Wohnmobil. Allerdings dient ein Wohnboot rein als Immobilie, um darin seinen Lebensmittelpunkt zu haben. Es verbleibt jedoch an einer festen Anlegestelle. Das Hausboot hingegen ist darauf ausgerichtet, die Flüsse und Meere der Welt zu durchqueren und gleichzeitig alle denkbaren Orte anzusteuern, um etwas von der Welt zu sehen. Es ist also die Immobilie der Wahl für eine schiffgesteuerte Urlaubsreise.
Die High Society und ihr Hausboot
Hausboote für den Otto-Normalverbraucher sind in der Regel kleinere Fahrzeuge, die zwar ausreichend Platz aber keinen übertriebenen Luxus bieten. Dieser wäre für den normalen Geldbeutel ohnehin zu teuer. Flaniert man jedoch an den Häfen von Monaco, St. Tropez oder Barcelona, dann kann man ganz andere Exemplare der Hausboote bewundern. Monströse Yachten reihen sich dort aneinander und sind die Urlaubsimmobilie der Reichen dieser Welt.